Geige

Die Geige oder Violine gehört zu den Streichinstrumenten.

Sie hat 4 Saiten in Abständen der Quinte. Sie heissen G,d,a,e und werden mit dem Bogen gestrichen.

Die Geige ist traditionell das klassische Instrument schlechthin. Viele bedeutende Komponisten haben grosse Teile ihres Schaffens dem Instrument gewidmet.

Der Korpus der Geige wird meistens aus Ahorn hergestellt.

Der Ton der Geige wird durch den Kontakt des Bogenhaars (Rosshaar verstärkt durch Kolophonium, d.h. spezielles Baumharz) mit der Saite erzeugt, für das menschliche Ohr hörbar gemacht durch den Resonanzkörper des Instruments.

Aufgrund ihrer speziellen Bauart sind auf der Geige praktisch zahllose Klangvariationen möglich, mit endlosen Arten des Ausdrucks. Daher hat dieses Instrument viele Komponisten inspiriert.

Nicolo Paganini, ein berühmter Geigenvirtuose und Komponist, hat die Spielmöglichkeiten der Geige fast bis zur Unspielbarkeit ausgereizt. Beim deutschen Publikum trugen Paganinis schwarze Konzertkleidung, seine Physiognomie genauso wie seine für die Zuhörer unerklärlichen musikalischen Fähigkeiten dazu bei, das Bild des teuflisch-dämonischen Künstlers bis heute zu tradieren.

Mythen, Märchen und Legenden ranken sich um die Geige.

Hör- und Sehbeispiel Geige:

Wissenswertes:

  • Auf dem Griffbrett befinden sich keine Bünde. Daher muss der Violinist, um den gewünschten Ton genau zu treffen, die Saite exakt an der richtigen Stelle niederdrücken und mit dem Gehör prüfen, ob die Tonhöhe korrekt ist.
  • Mit der Technik des Doppelgriffs kann mehrstimmig gespielt werden.

Empfohlenes Einstiegsalter: ab 4 Jahren

Lehrer, die bei uns Geige unterrichten:

Viktoria Macijewska



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