Gesang modern

Im Pop- oder Musicalgesang wird häufig die Belting-Technik angewendet.

Im Gegensatz zum klassischen Gesang wird beim Belting mehr der Gebrauch der Bruststimme angestrebt. Die Vokale werden mehr vorne im Mundbereich gesungen werden, was sie etwas dunkler klingen lässt.
Ausserdem ist das Belting grundtonreicher, gegenüber dem klassischen Gesang (Kopfstimme), der obertonreicher ist.
Entgegen vielen Meinungen und Vorurteilen müssen sich Belting und klassischer Gesang nicht zwingend ausschließen. Belting steht für ein anderes Klangideal oder eine andere Interpretation. Auch für das Belten gelten die Grundsätze der „klassischen“ Stimmbildung, besonders die der Atemtechnik; sie werden aber für das korrekte Belten variiert – so wird beispielsweise bei Belten der Kehlkopf nicht, wie im klassischen Gesang, leicht abgesenkt, die Körperspannung ist deutlich höher, und es muss ein bestimmtes muskuläres Trainingslevel auf klassischer Basis erreicht worden sein, bevor mit dem Belten begonnen werden kann. Ein Belten ohne fundierte Ausbildung ist auf Dauer stimmschädigend, da ohne dieses Training leicht Schäden an den Stimmbändern auftreten können.

Berühmte Vertreterinnen der Belting-Gesangstechnik: Cher, Christina Aguilera, Chris Cornell, Aretha Franklin, Patti LaBelle, Eva Cassidy, Celine Dion, Mariah Carey, Whitney Houston, Demi Lovato oder auch Sarah Connor.

Wissenswertes:

  • Ein Belten ohne fundierte Ausbildung ist auf Dauer stimmschädigend, da ohne dieses Training leicht Schäden an den Stimmbändern auftreten können.
  • Rock- und Metalsänger sind oft Autodidakten ohne klassische Stimmbildung. Im professionellen Bereich wird dennoch auch in diesem Genre Gesangsunterricht genommen, um Stimmschäden vorzubeugen.

Empfohlenes Einstiegsalter: 9 Jahre.

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