Arbeiten von Natalia Domagala
Rollenbilder
Die Reihe Rollenbilder greift historische Bildvorlagen auf und verschiebt ihren Blick in die Gegenwart.
Zwischen Haltung, Geste und Alltag entstehen Fragen nach weiblichen Rollenbildern heute.
Die Arbeiten wurden erstmals im Atelier der Sinne in Berlin gezeigt.
Historische Kontexte
1 · Aspasia / Gespräch
Aspasia kam aus Milet nach Athen, war Metökin und bewegte sich in intellektuellen Kreisen. In der Reihe wird sie zur Figur weiblicher Gesprächskultur und geistiger Präsenz.
Bezug: „Gespräch“, Öl auf Leinwand, 70 × 50 cm, 2026
Vorlage: Sokrates besucht Aspasia — Nicolas-André Monsiau
2 · Cornelia / Werte
Cornelia, Mutter der Gracchen, galt in der römischen Antike als Ideal weiblicher Tugend. Überliefert ist die Szene, in der sie auf ihre Kinder verweist: „Das sind meine Juwelen.“
Bezug: „Werte“, Öl auf Leinwand, 80 × 60 cm, 2026
Vorlage: Cornelia, Mutter der Gracchen — Angelika Kauffmann
3 · Vermeer / Das Mädchen
Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“ ist keine eindeutige Porträtdarstellung, sondern eine Studie von Ausdruck, Licht und Blick. In der heutigen Fassung bleibt die Figur präsent, aber nicht mehr zeitlos.
Bezug: „Das Mädchen“, Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm, 2026
Vorlage: Mädchen mit dem Perlenohrring — Johannes Vermeer
4 · Das Huhn
So könnte dieser Raum vor 300 Jahren ausgesehen haben: Arbeit, Handwerk, Essen, Tier und Alltag lagen eng beieinander.
Bezug: „Das Huhn“, Öl auf Leinwand, 70 × 50 cm, 2025
5 · Die Begegnung
Wer begegnet hier wem? Zwei Formen von Gegenwart treffen aufeinander: historische Arbeit und heutige digitale Aufmerksamkeit.
Bezug: „Die Begegnung“, Öl auf Leinwand, 70 × 50 cm, 2025






