Tabea Neudert – Violine
alias Elia Muse des konzentrierten Zuhörens und der Kunst ohne Pathos
Tabea Neudert studiert Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Geige an der UdK Berlin. Ihre musikalische Ausbildung ist geprägt von Kontinuität, Sorgfalt und einer tiefen Verankerung im orchestralen wie im pädagogischen Arbeiten. Früh begann sie mit dem Geigenspiel, ergänzt durch eine fundierte Klavierausbildung, die ihr musikalisches Denken bis heute erweitert.
Ihr Unterricht ist ruhig, aufmerksam und klar strukturiert. Tabea arbeitet genau, ohne zu drängen. Sie nimmt wahr, hört zu und reagiert – mit einer Haltung, die sowohl Sicherheit als auch Eigenständigkeit ermöglicht. Ihre Art ist eher zurückhaltend als laut, aber stets bestimmt: Musik wird ernst genommen, ohne Pathos, ohne Überhöhung.
In ihrer pädagogischen Arbeit verbindet sie präzises Arbeiten an Technik und Klang mit einem wachen Blick für den einzelnen Menschen. Schüler:innen sollen verstehen, was sie tun, und zugleich Vertrauen in das eigene Hören und Empfinden entwickeln. Konzentration, Genauigkeit und Geduld bilden die Grundlage ihres Unterrichts.
Neben ihrer Lehrtätigkeit verfügt Tabea über umfangreiche Orchestererfahrung – unter anderem in Jugendsinfonieorchestern, Hochschulensembles und dem Philharmonischen Jugendorchester Berlin. Diese Erfahrungen fließen selbstverständlich in ihre Arbeit ein: als Gefühl für Ensemble, für gemeinsames Atmen, für Verantwortung im Klang.
Elia
Tabea Neudert steht für eine leise, aber klare Unterrichtskultur.
Für Präsenz ohne Inszenierung.
Für Musik, die entsteht,
weil genau hingehört wird.



