Klavier modern – Elektronische Pianos, Digitalpianos und Hybridpianos

Eine charakteristische Entwicklung des 20. Jahrhunderts sind die elektronischen Tasteninstrumente.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde, kaum nach Entdecken der Elektrizität, mit deren neuen Möglichkeiten experimentiert. Aus ihnen entwickelten sich selbstständige und neue Instrumentengruppen, so beispielsweise das Rhodes Piano, welche meist für andere Musikstile als das klassische Piano Verwendung finden. So hat beispielsweise ein Keyboard nicht mehr viel mit einem Klavier zu tun.

Eine ganz andere Entwicklungslinie, welche in den 1980er-Jahren beginnt, steht hinter den Digitalpianos. Im Gegensatz zu früheren Neuentwicklungen in der Geschichte des Klaviers, ist das Ziel nicht die Verbesserung des Bestehenden oder die Erschaffung von etwas Neuem, sondern im Gegenteil die Absicht, das „Original“ möglichst genau zu imitieren. Die entscheidenden Elemente sind dabei der Klang und das Spielgefühl.

Heute wird der Klang eines Tones nicht synthetisiert, sondern unter verschiedenen Bedingungen (Anschlagstärke, Pedalgebung, Resonanzen in Abhängigkeit von bereits zuvor niedergedrückten Tasten) mit hochwertigen Mikrophonen aufgenommen, digitalisiert und gespeichert (englisch: „Sampling“) und dann durch das digitale Instrument entsprechend der Betätigung der Tasten wiedergegeben.

Digitale Instrumente werden zunehmend auch von professionellen Pianisten zu Übungszwecken und zum Unterrichten eingesetzt. Sie bieten gegenüber akustischen Klavieren auch Vorteile: der Bezugston lässt sich transponieren und die Tonhöhe kann frequenzgenau angepasst werden. Ferner können bei manchen Modellen die Klangfarbe, Klangeffekte und das Stimmungssystem gewählt werden. Viele Digitalpianos verfügen über digitale Schnittstellen und können sowohl zur Aufnahme der darauf gespielten Musik als auch zur Wiedergabe eingesetzt werden. Sie sind verhältnismäßig leicht und brauchen kaum Wartung. Die Lautstärke lässt sich regulieren und das Instrument kann mit Kopfhörern gespielt werden. Dafür reicht der Klang und das Anschlagsgefühl eines Digitalpianos in der Regel nicht an ein echtes Klavier heran.

Hörbeispiel Modern/Jazz:

Wissenswertes:

Digitale Klaviere sind verhältnismäßig leicht und brauchen kaum Wartung. Die Lautstärke lässt sich regulieren und das Instrument kann mit Kopfhörern gespielt werden. Dafür reicht der Klang und das Anschlagsgefühl eines Digitalpianos in der Regel nicht an ein echtes Klavier heran.

Empfohlenes Einstiegsalter: ab 4 Jahren

Lehrer, die bei uns im moderneren Stil unterrichten:



kontaktieren Sie uns

Copyright © 2017 Musik- & Kunstschule Westend | Wykonanie: Pixelar